Großeinsatz bei Überschwemmungen im Raum Schwäbisch Gmünd

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Die starken Regenfälle des Unwetters am späten Sonntagnachmittag haben in Schwäbisch Gmünd Unterführungen und Keller überflutet und zahlreiche Schäden angerichtet. Die Einsatzkräfte sind im Großeinsatz; im Gmünder Feuerwehrhaus wurde ein kleiner Krisenstab eingerichtet. Für die Nacht sind weitere Regenfälle angekündigt...

Ein schweres Unwetter über der Ostalb ließen am späten Sonntagnachmittag die Pegel der Rems und des Josefsbachs innerhalb kürzester Zeit auf Höchstwerte ansteigen. Die Rems kletterte dabei auf einen Pegel von über 2,71 Meter. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd ist mit allen Abteilungen im Stadtgebiet im Einsatz; in der Reserve blieben Degenfeld und Rechberg. Die Zahl der Keller, die vollgelaufen sind, kann derzeit nicht abgeschätzt werden; die meisten Unterführungen in Schwäbisch Gmünd sind komplett vollgelaufen. Zahlreiche Fahrzeuge standen komplett im Wasser; zum Teil wurden dabei auch Fahrzeuginsassen von den Einsatzkräften befreit. Im Hölltal waren mehrere Personen für längere Zeit durch die Wassermassen in einer Gaststätte von außen abgeschnitten; zu lebensgefährlichen Situationen kam es nach den derzeitigen Informationen in Schwäbisch Gmünd allerdings nicht. Unterstützt werden derzeit die Gmünder Einsatzkräfte von den Feuerwehren Stuttgart und Lorch. Zusammen mit der Polizei, dem Baubetriebsamt, dem Tiefbauamt und anderen Einsatzkräften wurde im Gmünder Feuerwehrhaus ein kleiner Krisenstab eingerichtet. Der Gmünder Feuerwehrkommandant Ralf Schamberger betonte, dass Umfang und Zahl der Schäden derzeit noch nicht abzusehen sind. Für viele Keller - beispielsweise im Bereich des Marktplatzes, der ebenfalls für einen Zeitraum für fast einen Meter unter Wasser stand - werden erst morgen Aussagen über eine Überflutung vorliegen. Die Einsatzkräfte weisen derzeit nochmals ausdrücklich darauf hin, dass aufgrund der Vielzahl der Fälle eine Priorisierung der Einsätze notwendig ist. Dort wo Gefahr an Leib und Leben drohe, werde zuerst gehandelt; im Moment stünden rund 200 weitere Einsatzorte an, vor allem vollgelaufene Keller. Nicht jedes betroffene Haus könne derzeit sofort angefahren werden.

Für die Nacht drohen weitere Regenfälle; für die Absicherung besonders schwieriger Situationen stehen im Baubetriebsamt in Gmünd auch entsprechend Sandsäcke bereit.



Quelle: http://www.schwaebisch-gmuend.de

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