Warnlagebericht bis 08.01.2016

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Auch auf den Norden und Osten übergreifend teils gefrierender Regen, bis #Unwetter, häufiger aber Schnee. Nachts an der Nordsee schwere Sturmböen, vorübergehend auch Orkanböen möglich.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden

bis Freitag, 08.01.2016, 16:00 Uhr:




Die Ausläufer eines über die Nordsee nach Dänemark ziehenden Sturmtiefs überqueren Deutschland von West nach Ost. Dabei wird die Frostluft auch aus dem Nordosten verdrängt und nachfolgend durch relativ milde Meeresluft ersetzt. In der Nacht zum Freitag breiten sich die Niederschläge in den Nordosten aus, dann fällt meist Schnee. Gebietsweise ist auch Regen mit Glatteisbildung möglich. Für einige Landkreise bis hin zu Unwetter. Von Westen her gehen die Niederschläge auch dort in Regen über, lediglich in Vorpommern und Brandenburg bleibt es bis zum Morgen bei Schneefall. Gebietsweise sind im Norden und Nordosten kräftige Schneefälle möglich, die 5 bis 10 cm Neuschnee bringen, wobei vor allem im Ostseeumfeld und in Schleswig-Holstein Schneeverwehungen möglich sind. Von Südwesten her lassen die Niederschläge im Laufe der Nacht nach. Lediglich im Nordwesten und Norden entwickeln sich Regen- und Graupelschauer, wobei im Norden kurze Gewitter nicht ausgeschlossen sind. Der Wind dreht auch im Nordosten auf Süd bis Südwest. Im Nordseeumfeld und auf den Bergen gibt es Sturmböen, exponiert auch schwere Sturmböen, auf freien Gipfeln vorübergehend orkanartige Böen (Bft 11). Auch an der Nordsee kommt zunehmend Sturm auf mit teils orkanartigen Böen oder Orkanböen, Unwetter. An der Ostsee sind zunächst nur stürmische Böen aus Südost bis Süd zu erwarten. Im Westen und Süden sowie in den mittleren Landesteilen kann es auch in den Niederungen vorübergehend starke bis stürmische Böen aus Südwest geben. Später flaut der Wind vor allem im Süden wieder ab. Bei Auflockerungen ist im Laufe der Nacht erneut Glätte durch gefrierende Nässe zu erwarten. Am Freitag verlagert sich das Tief unter Abschwächung über Jütland zur westlichen Ostsee. Anfangs fällt im Nordosten noch Schnee, örtlich auch Glatteisregen, im Tagesverlauf klingen die Niederschläge meist ab. Mit Ausnahme des Südens weht zunächst kräftiger westlicher Wind mit starken bis stürmischen Böen, im Bergland und an den Küsten auch Sturmböen, exponiert schweren Sturmböen. Im Tagesverlauf lässt der Wind zögernd nach.



Warnung vor Glatteis, Unwetter: Vom Nordwesten bis zur Mitte örtlich gefrierender Regen und Glatteis. Im Nordwesten häufiger Glatteisregen, dadurch Unwetter.



Warnung vor Frost: Im Norden und Osten leichter, örtlich mäßiger Frost. Gebietsweise Glättegefahr.



Warnung vor Wind- und Sturmböen: Im Nordwesten, Westen und Süden Böen bis Bft 7, vereinzelt Bft 8. An der See und in Berglagen Sturmböen bis Bft 9, in exponierten Gipfellagen schwere Sturmböen oder orkanartige Böen Bft 10 / 11 möglich.



Warnung vor Schneefall: In Hochlagen zeitweise Schneefall, dabei im Südwesten bis 10, in Staulagen bis 15 Zentimeter Neuschnee innerhalb von 12 Stunden möglich. Teilweise Verwehungen. Schneefallgrenze rasch auf etwa 1000 Meter ansteigend. Über der Mitte zum Teil bis in tiefe Lage Schneefall, 1 bis 5 cm Neuschnee.



Warnung vor Glätte: Nachts bei Auflockerungen wieder Glätte durch gefrierende Nässe.



Warnung vor Nebel: Über der Mitte gebietsweise Nebel mit weniger als 150m Sicht.



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