Warnlagebericht bis 22.12.2015

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Im Nordwesten starke Böen, an der Nordsee Sturm-, im Bergland

einzelne schwere Sturmböen. Im Bergland örtlich Nebel.



Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden

bis Dienstag, 22.12.2015, 16:00 Uhr:




Das Vorhersagegebiet liegt im Einflussbereich einer aktiven

Westwetterlage mit tiefem Luftdruck über Nordeuropa. Nach kurzer

Wetterberuhigung greift in der Nacht auf Dienstag das nächste

Frontensystem auf Deutschland über. Auch in der Folgezeit bleibt es

unter dem Einfluss milder Atlantikluft weiter wechselhaft.



Bis zum Abend muss abgesehen vom Süden und Osten Deutschlands

weiterhin mit starken Windböen (Bft 7, bis 60 km/h) gerechnet werden.

An der Nordsee und im höheren Bergland treten stürmische Böen (Bft 8,

um 70 km/h), exponierte auch Sturmböen (Bft 9, bis 85 km /h) auf. Auf

dem Brocken sind orkanartige Böen (Bft 11, bis 110 km/h) möglich. Der

Wind weht aus Südwest. In den Hochlagen der Mittelgebirge treten

gebietsweise Sichtbehinderungen durch aufliegende Wolken auf.



In der Nacht zum Dienstag breitet sich ein neues Niederschlagsgebiet

über die gesamte Nordhälfte aus. Gleichzeitig legt der Wind erneut

kräftig zu.

Dann gibt es bis weit in die Mitte Deutschlands auch im Binnenland

verbreitet starke bis stürmische Böen (Bft 7/8). In der Nordhälfte

von Niedersachsen, sowie in Schleswig-Holstein sind auch Sturmböen

(Bft 9) möglich. An den Küsten ist mit Sturm- und schweren Sturmböen

zu rechnen, in exponierten Küstenabschnitten Nordfrieslands sind

orkanartige Böen nicht ausgeschlossen.

Auch im Bergland gibt es nach wie vor Sturm- und schwere Sturmböen,

exponiert auch Orkanböen (Bft 12, Brocken).

Der Höhepunkt der Windentwicklung wird im Westen und Nordwesten sowie

an der Nordsee in der ersten Nachthälfte erwartet. Der Osten und die

Ostsee sind vor allem in der zweiten Nachthälfte betroffen. Der Wind

dreht von Südwest vorübergehend auf West. Im Anschluss lässt der Wind

von Westen her rasch nach.



Im Süden sind stürmisch Böen und Sturmböen vor allem dem Bergland

vorbehalten, während der Wind im Flachland deutlich schwächer ist.

Zudem bleibt es trocken. Direkt am Alpenrand und im höheren Bergland

ist leichter Frost möglich. Vereinzelt kann sich in den Tälern Nebel

bilden.



Am Dienstag gibt es im Tagesverlauf vor allem in Richtung Norden

weitere Niederschläge, während sich in Richtung Alpenrand längere

Zeit die Sonne zeigen kann.

Der Wind hat von Westen her vorübergehend deutlich nachgelassen. Vor

allem an der Ostsee muss anfangs noch mit starken bis stürmischen

Böen aus West gerechnet werden und auch im Bergland sind stürmische

Böen, exponiert auch Sturmböen möglich. Später lässt der Wind auch

dort zunächst nach.

Gleichzeitig legt der Wind im Westen und Nordwesten bereits in den

Vormittagsstunden wieder zu. Zum Nachmittag geraten die Ostsee und

auch die ostdeutschen Mittelgebirge in das neue Windfeld. Im

nordwestdeutschen Flachland, später auch in Mecklenburg-Vorpommern

muss mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden. An der

Nordsee und im Bergland sind stürmische Böen, teils auch Sturmböen

möglich. Auf dem Brocken bzw. dem Fichtelberg treten Orkanböen (Bft

12) bzw. orkanartige Böen (Bft 11) auf. Der Wind weht aus Südwest.



Warnung vor Wind- und Sturmböen: Im Norden und Nordwesten starke Windböen (Bft. 7), im Nordseeumfeld auch stürmische Böen oder Sturmböen (Bft. 8 bis 9) aus Südwest. Im Bergland ebenfalls stürmische Böen oder Sturmböen, auf exponierten Gipfeln auch schwere Sturmböen (Bft. 10), auf dem Brocken orkanartige Böen (Bft. 11). Warnung vor Nebel: Im Bergland gebietsweise aufliegende Wolken mit Sichtweiten von unter 150 m.

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