Warnlagebericht bis 13.12.2015, 16:00 Uhr

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Im Laufe des Abends und in der kommenden Nacht in der gesamten

Nordhälfte kräftig auffrischender, teil stürmischer Wind. In einigen

exponierten Mittelgebirgslagen auch Orkanböen.



Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden

bis Sonntag, 13.12.2015, 16:00 Uhr:



Ein kleines Sturmtief zieht von England her auf Deutschland zu. Es

überquert in der Nacht zum Sonntag den Norden des Landes in Richtung

Polen. Dahinter strömt besonders in die Nordhälfte ein Schwall

frischer Meeresluft, die am Sonntag unter schwachen Hochdruckeinfluss

gelangt.



Heute Nachmittag gestaltet sich der Wetterablauf vergleichsweise

ruhig. Einzig in den Hochlagen einiger Mittelgebirge und der Alpen

weht ein lebhafter, in Böen teils stürmischer Südwestwind.



Am Abend und in der Nacht zum Sonntag breiten sich Regenfälle von

Nordwestdeutschland her über den gesamten Norden bis hinunter zur

nördlichen Mitte aus. Besonders im Küstenumfeld sowie in

Schleswig-Holstein kann es vorübergehend auch mal etwas kräftiger

regnen. Darüber hinaus können sich im äußersten Norden

Schleswig-Holsteins kurzzeitig ein paar nasse Schneeflocken unter den

Regen mischen. Dagegen steigt die Schneefallgrenze im Harz immer

weiter an, so dass auch im Oberharz der Schneefall mehr und mehr in

Regen übergeht. Leichten Frost gibt es lediglich Richtung Alpen sowie

im äußersten Süden Baden-Württembergs.



Der Wind frischt in der gesamten Nordhälfte merklich auf, zunächst

aus Südwesten, später auf nordwestliche Richtungen drehend. Dabei

muss mit steifen bis stürmischen Böen (7 bis 8 Bft), teils auch mit

Sturmböen 9 Bft gerechnet werden. Vereinzelt ist sogar eine schwere

Sturmböe 10 Bft nicht ganz ausgeschlossen. Auf dem Brocken im Harz

sowie dem Fichtelberg im Erzgebirge kann es Orkanböen (11 bis 12 Bft

geben.

Nach Süden hin bleibt der Wind deutlich schwächer, dort frischt er

nur in einigen Hochlagen stark bis stürmisch auf.



Am Sonntag weht vor allem im Osten zunächst noch ein teils

stürmischer nordwestlicher Wind, der zum Nachmittag hin aber deutlich

abnimmt. Darüber hinaus fällt in den mittleren Landesteilen

gebietsweise länger andauernder Regen oder Nieselregen. Dabei muss in

den Hochlagen einiger Mittelgebirge mit Sichtbehinderungen durch

aufliegende Wolken gerechnet werden.



Warnung vor Wind- und Sturmböen: In den Hochlagen einiger Mittelgebirge und der Alpen Sturmböen 8 bis 9 Bft aus Südwesten. Warnung vor Frost: Im äußersten Süden leichter Frost bis zu -5°C.

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