WARNLAGEBERICHT für Deutschland

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In höheren Berglagen leichter Frost und etwas Neuschnee. Im Bergland
und an den Küsten zeitweise böig auffrischender Wind.



Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Sonntag, 22.11.2015, 16:00 Uhr:

Von Norden werden feuchte und kalte Luftmassen polaren Ursprungs nach
Deutschland geführt. Unter dem Einfluss von Tiefdruckgebieten
gestaltet sich der Wetterablauf wechselhaft und vor allem im Bergland
winterlich.

Bei wechselnder Bewölkung treten gebietsweise schauerartige
Niederschläge auf, deren Schwerpunkte in Norddeutschland sowie im
Westen und Südwesten Deutschlands zu finden sind. Vereinzelt sind
kurze Gewitter möglich.

Die Schneefallgrenze liegt, je nach Intensität der Niederschläge,
meist zwischen 400 und 600 m, im Süden anfangs darüber. Zum Abend
sinkt die Schneefallgrenze vor allem im Süden und der Mitte ab, so
dass dort bis in tiefe Lagen mit Schneefall zu rechnen ist.

Der Wind weht vor allem an der Nordsee und in den Hochlagen
Süddeutschlands in Böen stark (Bft 7, bis 60 km/h), in exponierten
Lagen auch stürmisch (Bft 8, bis 75 km/h) aus West im Süden bzw.
Nordost in Norddeutschland.

In der Nacht zum Sonntag muss bei Tiefstwerten zwischen +2 und -3
Grad häufig mit Glätte durch gefrierende Nässe und Schneematsch
gerechnet werden. Zudem gibt es weitere schauerartige Niederschläge,
die im Süden bis ins Tiefland als Schnee fallen. Sonst liegt die
Schneefallgrenze allgemein bei 300 m, sodass es vor allem im Bergland
oder in den Gebieten, in denen es länger aufklart, glatt werden kann.


Zum Morgen erreicht neuer Niederschlag Teile von Schleswig-Holstein
und Mecklenburg, wobei dann im Landesinneren Schnee mit
entsprechender Glätte möglich ist. In Küstennähe sind auch kurze
Gewitter möglich. Zudem frischt der Wind im Norden auf. Vor allem an
der Nordsee und an der westlichen Ostsee gibt es dann starke bis
stürmische Böen (Bft 7 bis 8, 50 bis 70 km/h) aus nördlichen
Richtungen. Sonst beschränken sich starke Böen meist auf die
Hochlagen der Berge.

Am Sonntag nimmt der nördliche bis nordöstliche Wind an der Nordsee,
im Nordwesten und im westlichen Bergland weiter zu. Während in Teilen
Niedersachsens und im westlichen Bergland mit steifen Böen (Bft 7,
bis 60 km/h) zu rechnen ist, kann es an der Nordsee auch gebietsweise
zu stürmischen Böen oder Sturmböen kommen (Bft 8 bis 9, 60 bis 80
km/h).

Verbreitet kommt es zu leichten Niederschlägen, die oberhalb 300 m
meist als Schnee fallen, wobei sich oberhalb 500 auch zumindest
zeitweise eine Schneedecke bilden kann. In Lagen über 600 m kann es
teilweise um 5, lokal sogar bis 10 cm Neuschnee geben. Im Norden und
Nordwesten sind auch stärkere Niederschläge möglich, wobei die
Schneefallgrenze vorübergehend bis in tiefe Lagen absinken kann, so
dass sich kurzzeitig eine Nassschneedecke bilden kann und mit
entsprechender Glätte zu rechnen ist. Vereinzelt sind kurze Gewitter
möglich.

In Hochlagen ab 600 m muss allgemein mit leichtem Dauerfrost
gerechnet werden.



Warnung vor Wind-/Sturmböen: An den Küsten Schleswig-Holsteins sowie allgemein an der Nordsee Windböen Bft 7 aus Nord bis Nordost. Warnung vor Schneefall und Glätte: Im Mittelgebirgsraum oberhalb etwa 600 bis 800 m bei Temperaturen um 0 Grad Glätte durch gefrierende Nässe oder etwas Neuschnee von 1 bis 5 cm. Bei starken Schneeschauern vorübergehend bis 400 m hinab Glätte durch Schneematsch möglich. Kommende Nacht auch in tieferen Lagen Glätte durch Schneematsch und überfrierende Nässe (bei Aufklaren) möglich. Warnung vor leichtem Frost: Im höheren Bergland oberhalb 600 bis 800 m Temperaturen zwischen 0 und -2 Grad. Kommende Nacht auch in tieferen Lagen verbreitet leichter Frost bis -4 Grad.

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