Tief Husch bringt Glätte und ersten Schnee nach Deutschland

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Eine Tiefdruckrinne, die sich von Nordfrankreich bis nach Nordpolen erstreckt, beeinflusst große Teile Mitteleuropas. Dabei strömen feuchtkalte Luftmassen aus Nordeuropa nach Deutschland. Sie sorgen bis auf Weiteres für einen vor allem im Bergland frühwinterlich geprägten Witterungsabschnitt.


Bis heute Abend ist es in weiten Teilen Deutschlands stark bewölkt und örtlich regnet es oder es fällt Schneeregen. Oberhalb von 400 m schneit es und stellenweise werden die Straßen glatt. Oberhalb von 600 m werden bis zum Abend 3 bis 10 cm Neuschnee erwartet. Der anfangs noch kräftige Wind (Böen Bft. 7) an den Küsten lässt allmählich nach, so dass am Abend voraussichtlich keine diesbezüglichen Warnungen mehr notwendig sein werden. Auf exponierten Bergen herrscht Dauerfrost.

Kommende Nacht gibt es in der Mitte und im Norden zeitweise Niederschlag. Dabei kann die Schneefallgrenze auf unter 300 m sinken. In etwas höheren Lagen werden nochmals Neuschneemengen zwischen 2 und 9 cm erwartet. Im Süden muss bei Aufklaren verbreitet mit Frost von -1 bis - 5 Grad gerechnet werden. Gebietsweise kommt es zu Glätte durch überfrierende Nässe.

Am Dienstag gibt es im Mittelgebirgsraum oberhalb 300 bis 400 m weitere Schneefälle. Vom mittleren Niedersachsen bis nach Mecklenburg ist Schneefall bis in die Niederungen möglich. Auch hier kann es entsprechend Schneeglätte geben. Ansonsten ist in tiefen Lagen tagsüber nicht mit Wetterwarnungen zu rechnen.

Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

SCHNEEFALL: In der Mitte und im Südwesten oberhalb von 400 bis 600 m, im Schwarzwald oberhalb 800 m Schneefall und bis zum Abend Neuschneemengen von 3 - 10 cm.
WIND/STURM: An der Küste stellenweise Böen um 55 km/h (Bft 7) aus Nordost.
FROST/GLÄTTE: In der kommenden Nacht gibt es verbreitet leichten Frost, im Süden auch mäßigen Frost. Weiterhin gibt es Glätte durch überfrierende Nässe oder Schneefall.

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